Der Östrogenspiegel spielt eine zentrale Rolle für deine Gesundheit – vor allem für das Wohlbefinden von Frauen. Doch was tun, wenn dein Körper zu wenig Östrogen produziert? Ein niedriger Östrogenspiegel kann zu zahlreichen Beschwerden führen, die sich nicht nur auf den gesamten Körper, sondern auch auf deine Haut auswirken. In diesem Artikel erfährst du alles, was du über Östrogenmangel wissen musst, welche Östrogenmangel-Symptome auftreten können und vor allem, was du selbst tun kannst, um ihn zu erhöhen und den Östrogenmangel zu beheben.
Was ist Östrogen und warum ist es so wichtig?
Östrogen ist das wichtigste weibliche Sexualhormon, dessen östrogene Wirkung weit über die Steuerung des Menstruationszyklus hinausgeht. Es beeinflusst zahlreiche Funktionen in deinem Körper:

Stoffwechsel und Fettverteilung
Östrogene tragen zur Regulierung des Körpergewichts bei. Deshalb ist Gewichtszunahme ein häufiges Symptom bei Östrogenmangel. Ein optimaler Östrogenspiegel hilft, den Fettstoffwechsel zu steuern und die Fettverteilung zu regulieren – wichtig für die Aufrechterhaltung der Hormonkonzentration.
Knochen- und Herzgesundheit
Ein ausreichender Östrogenspiegel fördert den Knochenstoffwechsel und den Erhalt der Knochenmasse sowie den Schutz des Herzens. Sinkt die Hormonkonzentration, steigt das Risiko für Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Haut, Haare und Brüste
Die Wirkung von Östrogen zeigt sich deutlich an deiner Haut: Es unterstützt die Kollagenbildung und den Feuchtigkeitshaushalt, was zu einem jugendlichen, straffen Hautbild führt. Ein niedriger Östrogenspiegel kann zu hormonellen Hautveränderungen wie Hauttrockenheit, Hautunreinheiten und Pickeln führen. Auch das Erscheinungsbild deiner Brüste kann sich verändern. Viele betroffene Frauen berichten von positiven Östrogencreme Gesicht-Erfahrungen, um den negativen Effekten entgegenzuwirken.
Psyche und Menstruation
Östrogene haben einen starken Einfluss auf deine Stimmung. Bei Östrogenmangel-Symptomen der Psyche klagen viele Frauen über Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen, Konzentrationsschwierigkeiten und sogar Schlafstörungen. Auch Veränderungen in der Menstruation und Zyklusstörungen können auftreten. Ein Mangel an Östradiol – einem der wichtigsten Vertreter der Östrogene – kann sich dabei besonders deutlich zeigen.
Östrogen ist ein essentielles Hormon, dessen östrogene Wirkung für viele lebenswichtige Prozesse – von der Reifung der Geschlechtsorgane über den Knochenstoffwechsel bis hin zur Befruchtung und dem Kinderwunsch – unentbehrlich ist.

Ursachen und Risikofaktoren für einen Östrogenmangel
Es gibt verschiedene Gründe, warum zu wenig Östrogen in deinem Körper vorhanden sein kann. Diese Ursachen lassen sich in natürliche Lebensphasen und externe, lebensstilbedingte Faktoren unterteilen.
Natürliche Ursachen
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Wechseljahre: In den Wechseljahren nimmt die Östrogenproduktion natürlicherweise ab. In der Perimenopause und Postmenopause ist ein niedriger Östrogenspiegel typisch. Diese Phase, die oft mit Wechseljahrsbeschwerden und Wechseljahresbeschwerden einhergeht, führt zu typischen Symptomen wie Hitzewallungen und nächtlichen Schweißausbrüchen.
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Genetische Veranlagung: Manche Frauen haben von Natur aus weniger Östrogen. Eine angeborene Unterfunktion der Eierstöcke (Ovarien) kann hierzu beitragen.
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Pubertät: In seltenen Fällen kann eine verzögerte Pubertät (Pubertas tarda) ein Hinweis auf eine frühe Beeinträchtigung der Entwicklung der Geschlechtsorgane sein, was später zu Östrogenmangel führen kann.
Äußere Ursachen und Lebensstil
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Stress: Chronischer Stress stört den Östrogenzyklus und führt zu hormonellen Schwankungen, die den Östrogenspiegel senken können.
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Ernährung: Eine unausgewogene Ernährung führt zu einem Mangel an wichtigen Nährstoffen, die für die Produktion von Östrogen benötigt werden.
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Umweltfaktoren: Schadstoffe und bestimmte Chemikalien beeinflussen die Hormonproduktion negativ.
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Medikamenteneinnahme: Bestimmte Medikamente können den Östrogenspiegel senken.
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Operative Entfernung: In seltenen Fällen kann eine operative Entfernung der Geschlechtsorgane (z. B. der Eierstöcke) – etwa bei Krebserkrankungen – zu einem abrupten Östrogenmangel führen.
Diese Ursachen können dazu führen, dass du unter zu wenig Östrogen leidest. Für die betroffenen Frauen ist es daher wichtig, den Zustand frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen einzusetzen.
Symptome des Östrogenmangels
Ein niedriger Östrogenspiegel kann sich auf vielfältige Weise bemerkbar machen. Die Östrogenmangel-Symptome sind oft unspezifisch und variieren von Frau zu Frau. Zu den häufigsten Symptomen zählen:
Körperliche Symptome
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Gewichtszunahme: Viele Frauen erleben eine unerwünschte Gewichtszunahme, da Östrogene den Fettstoffwechsel regulieren.
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Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche: Plötzliche Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche sind klassische Symptome, die vor allem in den Wechseljahren auftreten.
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Zyklusunregelmäßigkeiten: Ein veränderter Östrogenspiegel kann zu unregelmäßigen Menstruationszyklen und Zyklusstörungen führen.
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Schmerzen und Müdigkeit: Erhöhte Müdigkeit sowie Muskel- und Gelenkschmerzen sind weitere typische Symptome hormoneller Störungen bei Frauen.
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Hautveränderungen: Durch einen niedrigen Östrogenspiegel kommt es oft zu Hauttrockenheit, Hautunreinheiten und Pickeln. Viele berichten von einem fahlen, weniger elastischen Hautbild, das auch durch positive Östrogencreme gesicht-Erfahrungen verbessert werden kann.
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Haarausfall: Auch Haarausfall kann im Zusammenhang mit einem gestörten Hormonhaushalt auftreten.
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Schlafstörungen: Ein Mangel an Östrogen kann zu Schlafstörungen führen, was die Lebensqualität zusätzlich beeinträchtigt.
Psychische Symptome
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Stimmungsschwankungen: Viele Frauen leiden unter Stimmungsschwankungen, depressiven Verstimmungen und erhöhter Reizbarkeit.
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Konzentrationsschwierigkeiten: Ein niedriger Östrogenspiegel kann auch die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.
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Angst und Unruhe: Diese psychischen Symptome stellen für viele betroffene Frauen einen erheblichen Leidensdruck dar.
Spezifische Symptome in verschiedenen Altersgruppen
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Östrogenmangel-Symptome bei jungen Frauen: Junge Frauen können bereits unter unregelmäßigen Zyklen, Hautveränderungen und sogar Schlafstörungen leiden – Symptome, die man als Östrogenmangel-Symptome junge Frau bezeichnet.
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Östrogenmangel mit 30: Bereits im jungen Erwachsenenalter können erste Anzeichen eines Östrogenmangels auftreten, oft verbunden mit einem niedrigen Östrogenspiegel und Symptomen wie Hautveränderungen sowie Schwankungen in der Stimmung.
Wenn du diese Anzeichen bei dir feststellst, ist es wichtig, deinen Östrogenspiegel messen zu lassen und dich gegebenenfalls in gynäkologischer Behandlung zu begeben.
Auswirkungen des Östrogenmangels auf die Haut
Ein niedriger Östrogenspiegel wirkt sich nicht nur auf dein allgemeines Wohlbefinden, sondern auch stark auf deine Haut aus. Zu den häufigsten Auswirkungen zählen:

Hauttrockenheit und Elastizitätsverlust
Bei Östrogenmangel sinkt die Produktion natürlicher Feuchthaltefaktoren, was zu ausgeprägter Hauttrockenheit führt. Gleichzeitig wird die Kollagenbildung beeinträchtigt, sodass ein Elastizitätsverlust und ein Rückgang des Kollagengehalts eintreten. Diese Veränderungen wirken sich negativ auf den Hautzustand aus und machen die Haut anfälliger für Falten.
Hautunreinheiten und Pickel
Ein Mangel an Östrogen begünstigt Hautunreinheiten. Viele Frauen erleben verstärkt hormonelle Hautveränderungen wie Pickel, was sich auch in einem ungleichmäßigen Teint äußern kann.
Hyperpigmentierung und Pigmentflecken
Ein niedriger Östrogenspiegel kann zu Hyperpigmentierungen und Pigmentflecken im Gesicht führen, wodurch das Hautbild unregelmäßig wirkt. Dies beeinträchtigt nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern auch die Lebensqualität.
Weitere Auswirkungen auf die Geschlechtsorgane
Auch die Brüste und andere Geschlechtsorgane können von einem Östrogenmangel betroffen sein. Veränderungen in der Beschaffenheit und Empfindlichkeit der Ovarien (Eierstöcke) können auftreten. Eine reduzierte Aufrechterhaltung der normalen Entwicklung und Reifung der Geschlechtsorgane kann sich langfristig auf den Kinderwunsch und die Befruchtung auswirken.
Diese Effekte zeigen, wie eng die östrogene Wirkung und der Zustand deiner Haut und Geschlechtsorgane miteinander verknüpft sind. Es reicht also nicht, nur den Östrogenspiegel zu erhöhen – auch eine gezielte Haut- und Körperpflege ist unerlässlich.
Was tun bei Östrogenmangel? – Praktische Ansätze zur Besserung
Wenn du dich fragst, was tun bei Östrogenmangel ist, gibt es zahlreiche Ansätze, um den Symptomen eines niedrigen Östrogenspiegels entgegenzuwirken. Hier stellen wir dir praxisnahe Maßnahmen vor, die du in deinen Alltag integrieren kannst.
Ernährung und Lebensstil
Eine gesunde, ausgewogene Ernährung spielt eine zentrale Rolle, um den Östrogenspiegel auf natürliche Weise zu unterstützen. Achte dabei auf folgende Punkte:
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Phytoöstrogene Lebensmittel: Setze auf Nahrungsmittel, die natürliche östrogene Stoffe enthalten, wie Sojaprodukte, Leinsamen, Kichererbsen, Linsen und Hülsenfrüchte. Diese können helfen, den Östrogenspiegel zu steigern.
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Vitamine und Mineralstoffe: Achte auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin E, Vitamin C und Zink, da diese die östrogene Wirkung fördern und gleichzeitig die Kollagenbildung sowie den Feuchtigkeitshaushalt deiner Haut unterstützen.
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Omega-3-Fettsäuren: Lebensmittel wie Fisch, Nüsse und Leinsamen liefern essentielle Omega-3-Fettsäuren, die Entzündungen mindern und den Hormonhaushalt positiv beeinflussen.
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Reduktion von Zucker und verarbeiteten Lebensmitteln: Eine zuckerreiche Ernährung kann den Östrogenzyklus stören. Reduziere deshalb Fertigprodukte und Zucker, um den Hormonhaushalt zu stabilisieren.
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Regelmäßige Bewegung: Sportliche Aktivitäten wie Nordic Walking sind ideal, um den Stoffwechsel anzuregen, Stress abzubauen und den Östrogenspiegel auf einem gesunden Niveau zu halten.
Nahrungsergänzung und pflanzliche Präparate
Manchmal reicht eine gesunde Ernährung allein nicht aus, um den Östrogenspiegel ausreichend zu unterstützen. Hier können Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Präparate helfen:
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Phytoöstrogene Präparate: Nahrungsergänzungen, die Phytoöstrogene enthalten, sind besonders für Frauen geeignet, die unter Östrogenmangel-Symptome junge Frau oder Östrogenmangel mit 30 leiden. Diese Präparate können dazu beitragen, den Hormonhaushalt auszugleichen.
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Vitamine und Mineralstoffe: Ergänzungen mit Vitamin E, B-Vitaminen, Magnesium und Zink unterstützen die natürliche Hormonproduktion und helfen, den Östrogenspiegel zu erhöhen.
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Pflanzliche Extrakte: Kräuter wie Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa) und Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) haben sich in der Gynäkologie als hilfreich erwiesen, um den Hormonhaushalt zu regulieren.
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Antioxidantien: Supplemente mit Coenzym Q10 oder Resveratrol reduzieren oxidativen Stress und fördern indirekt die östrogene Wirkung.

Änderungen des Lebensstils
Neben der Ernährung sind folgende Maßnahmen wichtig, um deinen Hormonhaushalt zu unterstützen:
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Stressabbau: Chronischer Stress beeinflusst den Östrogenzyklus negativ. Entspannungsmethoden wie Yoga, Meditation und regelmäßige Spaziergänge helfen, Stress abzubauen und den Hormonhaushalt zu stabilisieren.
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Ausreichend Schlaf: Ein erholsamer Schlaf ist entscheidend, um die natürliche Hormonregulation zu fördern. Viele Frauen klagen über Schlafstörungen, die den Östrogenspiegel zusätzlich beeinträchtigen.
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Regelmäßige körperliche Aktivität: Sportliche Betätigung – etwa regelmäßiges Nordic Walking – regt den Stoffwechsel an und trägt zur Aufrechterhaltung eines gesunden Östrogenspiegels bei.
Praktische Maßnahmen und ärztliche Beratung
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Regelmäßige Bluttests: Lasse deinen Östrogenspiegel messen, um deinen hormonellen Status zu überwachen. Dies ist besonders wichtig, wenn du unter Symptomen leidest, die zu Wechseljahrsbeschwerden oder anderen hormonmangel-bedingten Erkrankungen führen können.
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Ärztliche Behandlung: Konsultiere eine Ärztin oder einen Facharzt in der Gynäkologie, um den optimalen Behandlungsplan zu erarbeiten. Bei Bedarf kann eine Hormontherapie – auch als Östrogentherapie oder Hormonbehandlung bezeichnet – in Betracht gezogen werden.
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Operative Entfernung: In seltenen Fällen, beispielsweise wenn die Eierstöcke aufgrund einer Erkrankung operativ entfernt werden müssen, kann dies zu einem abrupten Östrogenmangel führen. Hier ist eine enge ärztliche Betreuung unumgänglich.
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Dokumentation: Notiere dir deine Symptome und eventuelle Schwankungen im Hormonspiegel, um den Erfolg der Maßnahmen besser einschätzen zu können.
Diese Maßnahmen helfen, den Östrogenspiegel langfristig zu stabilisieren und die negativen Auswirkungen des Mangels auf Körper und Psyche zu reduzieren.
Hormonelle Hautveränderungen und Pflege bei Östrogenmangel
Ein niedriger Östrogenspiegel wirkt sich stark auf deine Haut aus. Häufig treten folgende Probleme auf:
Hauttrockenheit und Elastizitätsverlust
Durch den Rückgang der östrogene Wirkung sinkt die Produktion natürlicher Feuchthaltefaktoren. Dies führt zu ausgeprägter Hauttrockenheit und einem Verlust an Elastizität, da die Kollagenbildung beeinträchtigt wird. Der resultierende Elastizitätsverlust und der Rückgang des Kollagengehalts beeinträchtigen den allgemeinen Hautzustand.
Hautunreinheiten und Pickel
Ein Mangel an Östrogen kann Hautunreinheiten und das Auftreten von Pickeln fördern. Viele Frauen berichten von verstärkten hormonellen Hautveränderungen, die sich negativ auf ihr Hautbild auswirken. Hier können gezielt Hautpflegeprodukte und Feuchtigkeitscremes helfen, das Hautbild zu verbessern.

Hyperpigmentierung und Pigmentflecken
Ein niedriger Östrogenspiegel kann zu Hyperpigmentierungen und Pigmentflecken im Gesicht führen, wodurch dein Hautbild ungleichmäßig wird. Ein konsequenter UV-Schutz ist hier besonders wichtig, um diese Prozesse zu verlangsamen.
Auswirkungen auf die Geschlechtsorgane und den Kinderwunsch
Auch die Geschlechtsorgane, insbesondere die Eierstöcke (Ovarien) und Brüste, sind von einem Östrogenmangel betroffen. Eine beeinträchtigte Aufrechterhaltung der normalen Entwicklung und Reifung der Geschlechtsorgane kann sich langfristig auf den Kinderwunsch und die Befruchtung auswirken. Frauen, die einen Kinderwunsch haben, sollten deshalb frühzeitig ärztliche Beratung in Anspruch nehmen.
Wie kann ich meinen Östrogenspiegel erhöhen?
Viele Frauen fragen: Wie kann ich meinen Östrogenspiegel erhöhen? Hier fassen wir die wichtigsten Ansätze zusammen:
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Ernährung: Setze auf phytoöstrogene Lebensmittel wie Soja, Leinsamen, Kichererbsen und Hülsenfrüchte. Achte zudem auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin E, Vitamin C und Zink.
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Nahrungsergänzung: Ergänze deine Ernährung bei Bedarf mit Präparaten, die Phytoöstrogene, Vitamine, Mineralstoffe sowie pflanzliche Extrakte enthalten.
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Lebensstil: Reduziere Stress, sorge für ausreichend Schlaf und integriere regelmäßige Bewegung, beispielsweise Nordic Walking, in deinen Alltag.
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Hautpflege: Unterstütze deine Haut mit gezielten Hautpflegeprodukten wie hochwertigen Feuchtigkeitscremes und sanften Reinigungsmitteln, um den negativen Effekten eines niedrigen Östrogenspiegels entgegenzuwirken.
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Ärztliche Betreuung: Lasse deinen Östrogenspiegel messen und konsultiere eine Ärztin in der Gynäkologie, um bei Bedarf eine gezielte Hormontherapie oder Östrogentherapie einzusetzen.
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Operative Maßnahmen: In seltenen Fällen kann eine operative Entfernung der Eierstöcke erforderlich sein – dies sollte jedoch immer gut abgeklärt werden.
Durch die Kombination dieser Maßnahmen kannst du aktiv dazu beitragen, deinen Östrogenspiegel zu stabilisieren und den Östrogenmangel zu beheben. Dies führt zu einer Verbesserung deiner körperlichen Gesundheit, reduziert Wechseljahrsbeschwerden und steigert die allgemeine Lebensqualität.

Praktische Tipps und Hausmittel für den Alltag
Neben den oben genannten Maßnahmen gibt es einige praktische Tipps und Hausmittel, die du leicht in deinen Alltag integrieren kannst:
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Kräutertees: Tees aus Fenchel oder Mönchspfeffer können die natürliche Östrogenproduktion fördern und den Östrogenzyklus positiv beeinflussen.
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Bewegung an der frischen Luft: Regelmäßige Aktivitäten wie Nordic Walking oder moderates Training regen den Stoffwechsel an und unterstützen den Hormonhaushalt.
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Entspannungstechniken: Yoga, Meditation und Atemübungen helfen beim Stressabbau, was wiederum den Östrogenspiegel stabilisiert.
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Selbstfürsorge: Sorge für eine ruhige Schlafumgebung und gönne dir regelmäßige Auszeiten. Dies hilft, Schlafstörungen zu vermeiden und die allgemeine Aufrechterhaltung des Hormonhaushalts zu fördern.
Diese kleinen, aber wirkungsvollen Maßnahmen können einen großen Unterschied machen, wenn es darum geht, den Östrogenmangel und damit verbundene Wechseljahresbeschwerden zu mildern.
Ärztliche Beratung und Behandlungsmöglichkeiten
Wenn du den Verdacht hast, an Östrogenmangel zu leiden, ist es wichtig, deinen Östrogenspiegel messen zu lassen und dich fachkundig beraten zu werden. Eine Behandlung kann folgende Schritte beinhalten:
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Bluttests: Zur Bestimmung der Hormonkonzentration und zur Überwachung von Östradiol-Werten.
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Gynäkologische Beratung: Eine Ärztin in der Gynäkologie kann dir helfen, die Ursachen deiner Zyklusstörungen und Wechseljahresbeschwerden zu identifizieren.
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Hormontherapie: Bei schwerwiegendem Östrogenmangel kann eine gezielte Hormontherapie oder Östrogentherapie sinnvoll sein, um die Hormonkonzentrationen wieder auf ein gesundes Niveau zu bringen.
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Behandlung von begleitenden Symptomen: Neben der Hormonbehandlung können auch Maßnahmen gegen Schlafstörungen, Schweißausbrüche und andere körperliche Schmerzen sowie psychosomatische Beeinträchtigungen eingesetzt werden.
Diese ärztlichen Maßnahmen helfen, den Prozess der Hormonregulation wieder in Gang zu bringen und den Leidensdruck der betroffenen Frauen zu reduzieren.
Mit diesem umfassenden Leitfaden möchten wir dir alle Werkzeuge an die Hand geben, um aktiv etwas gegen den Östrogenmangel zu unternehmen und so deine Gesundheit nachhaltig zu fördern. Du bist nicht allein – viele betroffene Frauen stehen vor ähnlichen Herausforderungen, und es gibt wirksame Mittel, um diesen entgegenzuwirken.
Viel Erfolg auf deinem Weg zu einem ausgeglichenen Östrogenspiegel, einer besseren Lebensqualität und einem gesunden, vitalen Leben – denn deine Gesundheit ist das höchste Gut, das es zu schützen gilt!